Freimaurerloge
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Preis der Freimaurerloge "Zur Wahrheit und Freundschaft" für vorbildliche Mit-Menschlichkeit

Die Freimaurerloge „Zur Wahrheit und Freundschaft“ in Fürth" ehrt regelmäßig eine Persönlichkeit der Stadt oder des Landkreises Fürth.

Die Geehrten müssen sich durch überdurchschnittliches Engagement zugunsten der Mitmenschen ihrer Heimatgemeinden auszeichnen.

Ihr Einsatz soll der Wahrung der Menschenwürde dienen, dem wohltätigen Handeln verpflichtet sein oder zur kulturellen Bereicherung beitragen.

Ein Vorschlagsrecht haben der Beamtenrat und jeder Bruder der Freimaurerloge Fürth, sowie die bisherigen Preisträger.

Die Entscheidung wird von der Bruderschaft während der Tempelarbeit im Mai getroffen.

Jedem Preisträger kann ausdrücklich nur einmal die Ehrung zuteil werden.

Mit der Ehrung ist eine Geldzuwendung zugunsten eines gemeinnützigen Zweckes verbunden. Der Geehrte hat sie nach eigenem Vorschlag für eines der von ihm unterstützten Projekte aus seinem Wirkungskreis zu verwenden.

Der Preis wird anlässlich einer Festveranstaltung der Freimaurerloge zum Erntedankfest übergeben.

Fürth im September 1993

 

Preisträger

 

{slider title="1993 - Herr Uwe Lichtenberg" open="false"}

Die Bruderschaft würdigt das Wirken eines Bürgers der Stadt Fürth um das Wohl seiner Mitmenschen.

Der Geehrte hat als Mitarbeiter im diakonischen Dienst, als staatlich geprüfter Sozialpädagoge, als Bewährungshelfer des Landgerichtes Nürnberg-Fürth, als Sozial und Krankenhausreferent, als Kreisvorsitzender des Bayerischen Roten Kreuzes, als langjähriger Präsident des Tierschutzvereines, in der Unterstützung bei der Schaffung von Kinder- und Jugendbegegnungsstätten und als Streiter und Betreuer der Begegnungsstätten für ausländische Arbeitnehmer Beispiele gegeben und Zeichen gesetzt, wie die Würde des Menschen und die ihn umgebenden Natur bewahrt und gefördert werden kann.

Die Freimaurerloge "Zur Wahrheit und Freundschaft" ehrt ihn ebenfalls als den gewählten Ersten Bürger der Stadt und bringt hierdurch zum Ausdruck, dass die Würde eines Amtes nicht von der Würde eines Menschen getrennt werden kann.

Die Bruderschaft versteht die Vergabe des Preises als einen Auftrag an den Geehrten und die Mitmenschen, sich weiter und noch bewusster für die Bewahrung der Mit-Menschlichkeit einzusetzen.

Fürth am Erntedankfest 1993 

 

 

{slider title="1994 - Schwester Gerwalda Burg" open="false"}

Die Bruderschaft der Freimaurer würdigt das 45-jährige Wirken eines Menschen, der sich in vorbildlicher Weise der kranken und hilfsbedürftigen Menschen angenommen hat.

Durch ihre aufopfernde, zuwendungsintensive und sehr persönliche Pflege ist sie für ungezählte Hilfesuchende zur Verkörperung der Mitmenschlichkeit geworden.

Das Gebot ihres Ordens zur Nächstenliebe hat sie in der ihr eigenen Art umgesetzt und in das tägliche Leben eingebracht.

Ihr Respekt vor der Person des Mitmenschen, ihr motivierender Zuspruch und die Demut vor den Fügungen des Schicksals geben ein Beispiel für ein Leben im Dienste der Gesellschaft.

Im Vertrauen auf ihre eigene Bestimmung innerhalb des göttlichen Schöpfungsplanes hat sie der Gesamtheit der Sozialstationen ein Vorbild gegeben, das auch diesen zur Ehre gereichen soll.

Fürth, 21. Oktober 1994 

 

 

{slider title="1994 - Frau Hertha Weber" open="false"}

Die Bruderschaft der Freimaurer würdigt das jahrzehntelange Wirken eines Menschen, der die ihm anvertrauten Kinder niemals ganz aus seiner Obhut entlassen hat und mit ihnen ein ganzen Leben anteilnehmend verbunden blieb.

Als Erzieherin hatte sie sich mit Leib und Seele der Kinder angenommen und sie über das selbstverständliche Maß hinaus durch die Kraft ihrer Persönlichkeit geprägt, unterstützt und begleitet.

Indem sie die Kinder als Kinder und nicht als Angehörige unterschiedlicher Nationen sah, entwickelte sie in ihnen ein vorbildliches Maß an Toleranz zueinander.

Gruppenmodelle mit der Einbeziehung der Mütter und Eltern wiesen ihren Nachfolgerinnen einen beispielhaften Weg in die Zukunft.

So ist der Respekt, den sie noch heute bei „ihren Kindern genießt als ein Maßstab zu werten, der den Erzieherinnen Beispiel geben kann.

Fürth, 21. Oktober 1994 

 

 

{slider title="1995 - Frau Friedel Stranka" open="false"}

Die Bruderschaft der Freimaurer würdigt das jahrzehntelange, Wirken einer Persönlichkeit, die  sich in vielfältiger Weise für die Belange der Mitbürger ihrer Heimatstadt und der Region eingesetzt hat.

Ohne ein offizielles Mandat zu besitzen, hat Sie mit großer Selbstverständlichkeit zahlreiche ehrenamtliche Aufgaben übernommen und diese mit Leben und Bedeutung ausgefüllt.

Sie hat das Ansehen, das Sie bei den Mitbürgern, den Parteien, Konfessionen und Vereinen genießt, wohlmeinend dazu genutzt, Brücken zu bauen und gegenseitiges Verstehen zu bewirken.

Ihre Hilfe war zumeist unspektakulär, leise und ohne große Auftritte, dafür jedoch effizient und zielgerichtet.

Die Freimaurer aus Fürth ehren eine Persönlichkeit, die sich auch in der Begegnung mit den großen Zeitgenossen dieser Welt stets den Respekt und die Ehrfurcht vor dem „Großen“ dem „Bedeutenden“ und „Wunderbaren“ bewahrt hat.

Fürth, 22. September 1995 

 

{slider title="1996 - Frau Luise Leikam" open="false"}

Die Bruderschaft würdigt das lebenslange, ungebrochene Wirken eines Menschen, der die ihm von der Natur verliehenen Talente freudebringend, kraftspendend und hilfereichend zugunsten seiner Mitmenschen einsetzt.

Die Geehrte hat durch die Musik vielen Menschen einen Weg gewiesen, aus ihren eigenen Nöten herauszufinden.

Sie hat Menschen auf die in ihnen ruhenden Talente aufmerksam gemacht, ihnen Hoffnung geschenkt und sie dadurch reicher werden lassen.

Sie hat sich der Sorgen und Probleme Anderer angenommen und ihnen einen Weg in unsere Gesellschaft geebnet.

In Ehrfurcht vor den Gesetzen Gottes hat sie mit Weisheit ihre musischen Talente eingesetzt, um mit Stärke das eigene Leben und das der Mitmenschen zu gestalten, damit die Schönheit auf der Erde nicht in Vergessenheit gerät.

Fürth, 20. September 1996 

 

{slider title="1997 - Herr Norbert Nakel" open="false"}

Die Bruderschaft der Freimaurer würdigt damit den mehr als fünfzehnjährigen Einsatz eines Mannes, der sich selbstlos für Bürger der Stadt und der Region eingesetzt hat, die unverschuldet Opfer von Gewalttaten geworden sind.

Die Erfahrungen seines beruflichen Lebens und das Leid der Opfer von Gewalttaten haben ihn weit über die Pflichten seines Berufes hinaus sensibel gemacht für die Nöte der Menschen.

Obwohl unter der Dachorganisation des Vereins „Der Weisse Ring“ arbeitend, war es doch vorallein seinem persönlichen Engagement zu verdanken, dass über dieses Hilfswerk vielfach Unterstützung gewährt werden konnte.

Mehr jedoch war es aber der menschliche Beistand, den er den Leidenden geschenkt hat, der die erlittenen Wunden zu lindern vermochte.

Die Bruderschaft der Freimaurer in Fürth ehrt einen Mann, der Mitmenschlichkeit vorbildlich vorlebt.

Fürth, den 23. Januar 1998

 

{slider title="1998 - Frau Gisela Blume" open="false"}

Die Bruderschaft der Freimaurer würdigt das Wirken einer Persönlichkeit, deren Einsatz davon Beispiel gibt, wie Lebenden und Verstorbenen ein Platz in dem Bewusstsein einer Stadt gegeben werden kann.

Ihre grundlegenden historischen Arbeiten sind niemals an der Oberfläche geblieben.

Sie haben vielmehr als “Beiträge zum Heilen“ gewirkt, indem sie sonst verborgen gebliebene menschliche Schicksale der Gegenwart ins Bewusstsein riefen, um ihnen mit Respekt begegnen zu können.

In vorbildlicher Weise hat sie selbst eine Brücke zwischen Menschen verschiedener Religionen und Zeiten geschlagen, damit wir an deren Schicksalen lernen und zu reifen vermögen.

Fürth, den 18. November 1998

 

{slider title="1999 - Frau Barbara Ohm" open="false"}

Die Bruderschaft würdigt den langjährigen Einsatz um die Verbesserung der Beziehungen von Menschen zu ihrer Stadt.

In dem Bewusstsein, dass Bauwerke die zu Form gewordenen Lebensumstände, das Lebensgefühl und den Stolz ihrer Bewohner ausdrücken, tritt die Geehrte unermüdlich dafür ein, die Geschichte der Menschen und ihrer Bauwerke lebendig und bewusst zu halten.

Im Spiegel dieser Bauwerke vermögen die Menschen ihrer Vergangenheit zu begegnen, gewonnene Erfahrungen in der Gegenwart zu nutzen und der Nachwelt bewusst ein Zeugnis ihrer Gedankenwelt, ihrer Leidenschaften und ihres Eintretens für das Allgemeinwohl zu hinterlassen.

Das Wirken der Preisträgerin dient dazu, Menschen zu befähigen, eine innigere Beziehung zu ihrer Stadt zurück zu gewinnen, das Gefühl der Heimatverbundenheit zu stärken und sie mit einem gesunden Stolz als ihre Botschafter auftreten zu lassen.

Fürth, 12. November 1999

 

{slider title="2000 - Herr Armin Deierling" open="false"}

Die Bruderschaft würdigt das Engagement für die Förderung autistischer Kinder. 

Der Preisträger sorgt mit seinem Verein für den Abbau von Ängsten und Irritationen der Kinder und für Aufbau von Beziehung und Kommunikation. 

Seinen Aktivitäten ist es zu verdanken, dass 1995 eine eigene Förderschule für autistische Kinder eingerichtet werden konnte, die sehr erfolgreich arbeitet.

Er klärt die Öffentlichkeit über den Autismus auf und trägt damit zum Abbau von Vorurteilen bei und lebt mit seiner Arbeit beispielhaft Humanität und Mit-Menschlichkeit vor.

Fürth, 10.November 2000

 

 

{slider title="2001 - Frau Karola Bauer" open="false"}

Die Bruderschaft würdigt den persönlichen Einsatz um diejenigen Menschen in der Region, die am Rande der Gesellschaft leben.

Dadurch, dass die Preisträgerin die menschliche Zuwendung über die der materiellen Unterstützung stellt, mahnt Sie beispielhaft den Umgang mit der Würde eines Menschen an. 

Ihr Handeln ist vorbildlich für eine dem Menschen zugewandte Lebenshaltung, die nicht nach den Ursachen fragt, sondern Lösungen durch die Förderung der Selbstheilungskräfte in den Betroffenen entwickeln hilft.

Ihr Wirken dient dazu, dass sich Menschen, die sich ihrer Individualität verlustig glauben, wieder als Teil der menschlichen Gesellschaft fühlen dürfen.

Die Geehrte hat unter Beweis gestellt, dass die "Tugend des Zuhörens" noch immer segensreich wirkt und eine heilende Wirkung besitzt.

Fürth, 21. September 2001

 

{slider title="2002 - Frau Kerstin Wenzl" open="false"}

Die Bruderschaft würdigt das Wirken der Preisträgerin und der Mitglieder des Mütterzentrums Fürth für das Wohlergehen der Kinder und deren Eltern in der Stadt.
Ihr vorbildliches Engagement hat bewiesen, dass es neben staatlichen Mitteln vor allem auf das eigene ideenreiche Handeln ankommt, um wirkungsvoll soziale Hilfe leisten zu können.
Als langjährige Schrittmacherin eines ehrenamtlich arbeitenden Vereins hat Sie sich nicht in der Kritik an den Lebensumständen verloren, sondern vorbildlich Lösungsmöglichkeiten realisiert.

Sie stellt sich freiwillig in den Dienst für Menschen, die ansonsten ohne Fürsorge geblieben wären.

Fürth, 27. September 2002

 

{slider title="2003 - Herr Werner Gloss" open="false"}

Die Bruderschaft würdigt die Erfolge des Preisträgers bei der beispielhaften Umsetzung des Präventionsgedankens in die ehrenamtliche Tätigkeit.

Im Mittelpunkt seiner Fürsorge stehen jene Jugendlichen, die orientierungslos geworden sind, während sie sich in einer problematischen Phase ihres Lebens befinden.

Sein umfangreiches Wirken hat ein funktionierendes Netzwerk unter Einschluss von Behörden, kirchlichen und städtischen Einrichtungen, Vereinen, Privatpersonen und ehrenamtlich tätigen Menschen geschaffen.

Über allem jedoch steht sein positiver Glauben an das Gute im Menschen.

Fürth, 17. Oktober 2003

 

{slider title="2004 - Frau Gisela König" open="false"}

Die Bruderschaft würdigt die außerordentlichen Verdienste der Preisträgerin im Aufbau und Wirken des „Vereins der Freunde und Förderer der Fürther Kinderklinik“.

Unter dem Motto „Kinder sollen spielend und ohne Angst gesund werden“ hat sie mit ihrem Verein seit 1987 ein humanitäres Werk geschaffen, das lebt und wirkt. 

Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass die Kinderklinik mit einem kindgerechten Ambiente, das Spiel und Geborgenheit bietet, ausgestattet wurde, was zu einer wesentlichen Verbesserung der Heilungserfolge führte.

Fürth, 12. Oktober 2004

 

{slider title="2005 - Pfarrer Udo Götz / Pfarrer Matthias Stieglitz" open="false"}

Die Bruderschaft würdigt die langjährige praktizierte Menschlichkeit beider Preisträger in der Notfallseelsorge in Stadt und Landkreis Fürth.

In scheinbar ausweglosen Situationen sind sie oft der Rettungsanker und leisten in Grenzsituationen des Lebens seelischen Beistand.

Durch ihre Eigeninitiative im Aufbau der Notfallseelsorge in Stadt und Landkreis Fürth haben beide Neuland betreten in einem Bereich, der weder von Staat noch Kirche organisiert ist und mit keinem Budget ausgestattet wird.

Sie sind ein Beispiel, dass Mitmenschlichkeit vor allem in Eigeninitiative und Eigenverantwortung begründet ist.

Fürth, 14. Oktober 2005

 

{slider title="2006 - Frau Helga Pavlicek" open="false"}

Die Bruderschaft würdigt das vielfältige humanitäre Wirken der Preisträgerin in den verschiedensten Bereichen.

Mit unermüdlichem Eifer setzt sie sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für Frauen und deren Kinder in Notsituationen ein und versucht das größte Leid zu lindern. Sowohl das Frauenhaus als auch der Deutsch-Evangelische Frauenbund weiß ihr Engagement zu schätzen. Auch die Bahnhofsmission unterstützt sie tatkräftig. 

Im kulturellen Bereich schlägt ihr Herz für das Jüdische Museum. Sie war Gründungsmitglied und langjährige Vorsitzende des Fördervereins.

 

{slider title="2007 - Frau Marlene Rupprecht" open="false"}

Die Bruderschaft würdigt ihren kreativen und nachhaltigen Einsatz um die Rechte von Frauen und Kindern, die körperliche und emotionale Gewalt erleben mussten.

Besondere Verdienste hat sie sich zudem um die Rechte von Kindern in der Gesellschaft und vor dem Gesetz erworben.

Ihr gesellschaftliches Engagement ist gekennzeichnet von dem Streben nach Freiheit, Gerechtigkeit, Vernunft und Liebe.

Fürth, 9. November 2007

 

{slider title="2009 - Herr Peter Held" open="false"}

Die Bruderschaft würdigt dadurch seine außergewöhnlich erfolgreiche Initiative zugunsten leistungsbereiter junger Menschen, die ansonsten der Orientierungslosigkeit ihres persönlichen Umfeldes anheim gefallen wären.

Er versteht es, ihnen Ziele zu vermitteln, Mut zu machen und die Hoffnungslosigkeit zu nehmen.

Neben der allgemeinen Tendenz zur reinen Wissensvermittlung  schenkt er dem persönlichen Verständnis des Gelernten Raum und gibt dem individuellen Reifen Zeit.

Sein Projekt „Schüler-Coaching“ hat bundesweit Nachahmer gefunden und damit humanitäre Wertvorstellungen für das Interesse an der Zukunft der nächsten Generationen befördert.

Fürth, 20. November 2009

 

{slider title="2011 - Herr Anita Kinle" open="false"}

Ihrem Einsatz um das Laufen auf Langstrecken verdanken junge Erwachsene mit einem Down-Syndrom offenere Akzeptanz durch die Mitmenschen und eine erfolgreiche Förderung der Eigenkompetenz.

Dadurch trägt sie zu einem neu gewonnenen Lebensgefühl und einer wahrnehmbaren Verbesserung des Selbstwerts bei. 

Gleichzeitig hat sie die Grundlagen für ein besseres Verständnis der Leistungsgrenzen und körperlichen Belastbarkeit von Down-Syndrom Trägern gelegt.

In der von ihr gegründeten Beratungsstelle werden die neu gewonnenen Erkenntnisse anderen Betroffenen großzügig zur Verfügung gestellt.

Ihre motivierende Ausstrahlung hat ihre Initiative und den diese verkörpernden Laufclub 21 weit über die Region Fürth hinaus bekannt gemacht und berichtet von der Kreativität ihrer Bewohner.

Fürth, 18. November 2011

 

{slider title="2012 - Herr Volker Heissmann" open="false"}

Sein Tun ist durch die Wertschätzung von Menschen geprägt.
Es ist sein Anliegen, ihnen Frohsinn zu bringen, damit sie ihren Alltag leichter zu leben vermögen.

Er stellt seine Popularität bereitwillig in den Dienst von Vereinen, Einrichtungen und bürgerschaftlichen Initiativen, um deren Anliegen zu fördern. Einen Großteil seines langjährigen ehrenamtlichen Engagements widmet er der kirchlichen Gemeindearbeit.

Zusammen mit seinem Bühnenpartner leistet er nachhaltige Kulturarbeit für die Stadt, die Region und das Land. 

Er hat sich um die Förderung der Wirtschaft Fürths verdient gemacht und neue Freizeitangebote initiiert.

Tagtäglich stellt er unter Beweis, dass große Professionalität und ehrenamtliches Engagement nutzbringend für die Menschen eingesetzt werden können.

Seine Haltung ist dabei stets getragen von dem tiefen Glauben an einen allgegenwärtigen Gott.

Fürth, 14. Oktober 2012

 

{slider title="2012 - Herr Martin Rassau" open="false"}

Selbstlos und uneingeschränkt setzt er seine Popularität für die Anliegen zahlreicher bürgerschaftlicher Initiativen in der Stadt und der Region ein.

Sein langjähriger Einsatz um die Belange Hepatitiskranker verschafft diesen Gehör und eine Stimme in der Gesellschaft.

Zusammen mit seinem Bühnenpartner fühlt er sich den Belangen der Stadt Fürth verpflichtet und fördert sie durch nachhaltige Projekte im öffentlichen Raum.

Seine Liebe zur Bühne befähigt ihn, Menschen aus der Welt des Alltäglichen in eine der Phantasie zu entführen.

Hinter seinem Tun, das nach außen von Heiterkeit und Fröhlichkeit geprägt ist, verbirgt sich ein ernster Mensch mit großem Tiefgang, der den Geschicken seiner Mitmenschen mit Anteilnahme begegnet. 

Er versteht es, mit ihnen „heiter ernsthaft“ zu sein.

Fürth, 14. Oktober 2012

 

{slider title="2013 - Frau Karin Schaepe" open="false"}

Die Bruderschaft der Loge „Zur Wahrheit und Freundschaft“ in Fürth erkennt im langjährigen Engagement von Frau Karin Schaepe tiefe Nächstenliebe und gelebte Humanität.

Mit der Initiative „Hilfe für Tschernobylkinder“ ermöglicht sie Kindern aus den verstrahlten Gebieten in Belarus Erholung von den gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die durch die andauernde Niedrigstrahlung entstanden sind.

Sie schenkt den Kindern während ihres Aufenthaltes in Deutschland Lebensfreude und bleibende Erinnerungen.

Durch die Initiative „Hilfe für Tschernobylkinder“ werden staatenübergreifend Freundschaften zwischen Menschen geschlossen, die sonst einander in Leben lang fremd geblieben wären.

Fürth, 08. November 2013

 

{slider title="2014 - Frau Hella Heidötting" open="false"}

Durch Ihr bürgerliches Engagement erfahren vor allem Kinder seit vielen Jahren eine nachhaltige Förderung ihrer sprachlichen, geistigen und körperlichen Entwicklung.

Zahlreiche Projekte, wie etwa das Kinderbuchhaus, das gesunde Frühstück für hungrige Kinder oder die musische Erziehung gleichen soziale Unterschiede aus, unterstützen bei der Entwicklung persönlicher Fähigkeiten und erweitern so die Chancen und Perspektiven junger Menschen.

Aus ihrer Arbeit heraus ist letztlich das Freiwilligenzentrum Fürth in der heutigen Form entstanden. Die über dieses Zentrum begleiteten sozialen Projekte unterstützen weitreichende Teile der Gesellschaft an den Stellen, wo staatliche Hilfe alleine nicht ausreicht. Die Lebensqualität von Kindern, Senioren, behinderten Menschen, ausländischen Mitbürgern und letztlich aller Bewohner der Stadt Fürth wird hierdurch gesteigert.

Mit ihrem selbstlosen und unermüdlichen Einsatz motiviert sie zahlreiche freiwillige und ehrenamtliche Helfer und akquiriert darüber hinaus erforderliche Spenden und Fördermittel. Sie ist ein prägender Teil des sozialen Lebens in der Stadt Fürth und Vorbild für uns alle.

Fürth, 7. November 2014

 

{slider title="2015 - Herr Dr. Habibullah Ghamin" open="false"}

Dr. Habibullah Ghamin hat aus erfahrenem Schicksal die Kraft gewonnen und genutzt, Heimatlosen und Verfolgten ohne Ansehen ihrer Religion, ihres Geschlechts oder ihrer ethnischen Herkunft Hilfe zukommen zu lassen. Dabei hat er persönliche und materielle Belastungen auf sich genommen und politische und gesellschaftliche Strukturen zu motivieren versucht. Seine Lebenshaltung und seine Vorurteilsfreiheit zeichnen ihn als einen vorbildlichen Menschen aus, für den Mit-Menschlickeit sein Leben bestimmt.

Fürth, 14. Oktober 2015

 

{slider title="2017 - Herr Herbert Lang" open="false"}

Die Bruderschaft würdigt sein nachhaltiges Engagement für den Verein „Lichtblick e.V.“, der als Sozialverein in Stein den Menschen bereits seit über einem Jahrzehnt in Not hilft. 

Der persönliche Einsatz und die große Kreativität der von ihm koordinierten Hilfsmaßnahmen haben in beispielhafter Weise ein Netzwerk von helfenden Partnerorganisationen entstehen lassen.

Dieses umfasst Hilfen bei der Suche nach Arbeitsplätzen, bei Schulschwächen und bei der Versorgung von Hilfsbedürftigen mit Grundnahrungsmitteln.

Die Brüder der Freimaurerloge und insbesonders die Menschen in Stein und der Region Fürth danken dafür und ermuntern Andere zum Nachahmen.

Fürth, 3. November 2017

 

{slider title="2018 - Herr Helmut Krämer" open="false"}

Sein jahrlanger Einsatz um die Renovierung der Burg – von der er nach eigener Aussage „jeden Stein kennt“ – ist am deutlichsten in der Fürstenkapelle erkennbar: Ihm ist zu verdanken, dass das Altarbild wieder in der Burgkapelle der Cadolzburger Burg steht. Auch bei der Wiedererrichtung der Eichensäule, die 23 Jahre auf ihren Einbau warten musste, war er beteiligt.

Wir bedauern zutiefst, dass Herr Helmut Krämer am 10. Oktober 2018 im Alter von 75 Jahren einer tückischen Krankheit erlegen ist, die Verleihung erfolgte daher posthum am 26. Oktober 2018 im Rahmen einer Feierstunde im Fürther Logenhaus durch Logenvorstand Frank Emmerich und Stiftungsverwalter Dr. Markus Algner, der auch die Laudatio hielt. Der Preis wurde in Vertretung vom Sohn des Preisträgers, Herrn Dr. Reiner Krämer entgegengenommen. Das Preisgeld ging nach dem Willen des Preisträgers an den Heimatverein Cadolzburg und wurde von dessen 1. Vorsitzenden, dem 1. Bürgermeister, Herrn Bernd Obst in Empfang genommen.

Fürth, 26. Oktober 2018

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